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Reis ist Anbau- und Exportgut Nr.1 |
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Philippinen-Guide

Wirtschaft
Die
wirtschaftliche Lage der Philippinen

Die
Philippinen, ein Land zwischen wirtschaftlichem
Aufschwung, Abhängigkeit und Ausbeute.

Trotz immer stärker
werdendem Industrie- und Dienstleistungssektor,
sind die Philippinen auf den Export und somit auf
die Handelspartner angeweisen. 
von Tobias Engel |
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Das
tropische Inselreich

Informationen
zur geographischen Gestalt.

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Ein
fröhliches Volk

Eindrücke
zur Lebensart der Philippinos.

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Hilfe zur Selbsthilfe

Es gibt 5 verschiedene Projekttypen.

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39,8%
der insgesamt 32 Mio. arbeitenden Bevölkerung
auf den Philippinen sind in der Landwirtschaft tätig.
In Deutschland sind dies nur 2,8%.

Das tropische Klima und die vulkanischen Böden
lassen eine lange Wachstumszeit zu. So können
Reis, Mais, Zuckerrohr, Ananas, Bananen, Kaffe,
Tabak und viele andere Pflanzen angebaut und mehrfach
pro Jahr geerntet werden.

An Bodenschätzen findet man vor allem Eisenerze,
Chrom, Kohle, Nickel, Gold und Silber, sowie Gips,
Erdöl und Erdgas.

Neben Fischerei, Landwirtschaft und einem immer
stärker werdenden Dienstleistungs-sektor (19,4%
der arbeitenden Bevölkerung) bildet sich zunehmend
auch der industrielle Sektor mit Erzkonzentrat-Gewinnungs-anlagen,
Stahlwerken und Zementindustrie aus. Weitere Schlüsselindustrien
sind die Textil- und Elektroindustrie.

Die Philippinen sind ein Exportland. Da das Exportsegment
mit den Hauptbranchen Nahrungsmittel, Textil- und
Elektroindustrie jedoch recht einseitig ausgerichtet
ist, besteht starke Abhängigkeit von den Weltmarktpreisen
und den Haupthandelspartnern (USA und Japan). Diese
Situation wird durch die Tatsche verstärkt,
dass die meisten Großplantagen Eigentum reicher,
westlicher Großkonzerne sind, die sich wenig
um die Auslaugung der Böden kümmern und
Arbeiter nur befristet und zu Niedrigstlöhnen
einstellen.

Weitere Negativfolgen des westlichen Einflusses
sind mit der starken, oft illegalen, Rodung von
Tropenhölzern verbunden. Etwa 887 km2
Waldfläche werden jährlich abgeholzt.
Die freiliegenden Böden werden durch Wind-
und Wassererosion für die Landwirtschaft oder
Aufforstung schnell unbrauchbar.

Auch in der Industrie ist die Abhängigkeit
und damit die Ausnutzung der Philippinen als so
genanntes „Billiglohnland“ groß.
Unter unmenschlichen Arbeitsverhältnissen bei
gleichzeitig niedrigen Löhnen lassen Großfirmen
sich Textilien oder Elektronikbau-teile anfertigen.
Sobald sich ein anderes Land findet, das billiger
produziert, verlieren auf den Philippinen tausende
von Menschen schlagartig ihren Job.

Es ist daher anzunehmen, dass die offiziell angegebene
Arbeitslosenquote von 10,2% tatsächlich um
einiges höher liegt.

Die schwache wirtschaftliche Lage hat zur Folge,
dass auf den Philippinen 40% der Menschen unter
der Armutsgrenze leben müssen.

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Wichtige Kennzahlen

Geographie, Wirtschaft, und Menschen.

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für Jugendliche |
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Land,
Wirtschaft, Leute

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